Seit 2023 ist er eingestellt, der Dodge Challenger. Bei Tunern ist das Coupé aber nach wie vor beliebt, wie gerade GeigerCars beweist. Die Münchner „schärfen“ den Dodge Challenger SRT Demon 170.
Der inzwischen eingestellte Dodge Challenger galt lange als das Modell, mit dem die US-Marke die Grenzen der Möglichkeiten auslotete. Zugegeben: Viele starke Varianten brachten die Amis auch als viertürigen Charger. Dennoch: Die extremsten Versionen behielt Dodge immer dem zweitürigen Coupé vor. So etwa der SRT Demon anno 2017 oder der später aufgelegte SRT Super Stock.
Des Teufels Comeback anno 2023
Der „Teufel“ jedenfalls hatte kein allzu langes Dasein auf Erden. 2018 fuhr der Demon schon wieder zur Hölle. 2023 hatten die Amis dann ein Einsehen – und legten den Demon 170 auf. Noch stärker, noch schneller, noch kompromissloser. Von dieser finalen Auflage entstanden 3.300 Exemplare. Bestimmt waren diese allein für den heimischen Markt in Nordamerika. Eigentlich. Denn einige Fahrzeuge fanden doch über den Großen Teich nach Europa.
So wie dieses Exemplar, das GeigerCars.de importierte. Unter der Haube des Dodge Challenger SRT Demon 170 steckt der HEMI-V8 mit 6,2 l Hub und Kompressor. Dieser basiert auf dem bekannten Hellcat-V8, ist jedoch überarbeitet. Zum Beispiel mit einem größeren Drosselkörper, einem kleineren Kompressorrad, verstärkten Pleueln oder einem Software-Update. So brennt das teuflische Muscle Car 1.039 PS sowie 1.281 Nm in den Asphalt. Angeflanscht an den HEMI ist eine 9-Stufen-TorqueFlite-Automatik.
Dodge Challenger SRT Demon 170
Direkt ab Werk war der Zweitürer übrigens mehr auf die Rennstrecke ausgelegt. So wurde der Demon 170 von Dodge generell mit nur einem Fahrersitz ausgeliefert. Das sparte Gewicht. Das hier gezeigte GeigerCars-Modell ist jedoch vollständig ausgestattet. Sprich: Komfortsitze in Leder, ein mit Alcantara bezogenes Sportlenkrad sowie diverse Carbon-Zierteile. Ein rot-gelber Demon-Schriftzug mit Seriennummer ziert das Armaturenbrett.

Optisch bleibt das in unschuldig weiß lackierte Coupé wiederum seriennah. Neu ist allerdings die auffällige rot-schwarze Folierung. Der breite Lufteinlass in der Haube wirkt daher, als würden aus diesem Flammen schlagen. Darüber: ein Teufelskopf mit rot glühenden Augen. Typisch Dodge Challenger SRT Demon 170 sind wieder die schmalen Kotflügel vorn, gepaart mit Widebody-Seitenteilen am Heck und großer Heckspoilerlippe.
Teuflisch gut: Drag Racing im Fokus
Außergewöhnlich, weil fürs Drag Racing optimiert: Die schwarzen Schmiedefelgen in 8×18 Zoll vorn und 11×17 Zoll hinten. Besohlt sind diese mit Mickey Thompson Semislicks in 245/55 bzw. 315/50. Apropos Drag Racing: Auf die legendäre Viertelmeile ist auch das Bilstein-Fahrwerk mit adaptiven Dämpfern abgestimmt. Eine Brembo-Bremsanlage garantiert wiederum eine optimale Verzögerung.
Bilder: xmedia / GeigerCars
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