Brabus Rocket GTC Deep Red: Die 1.000-PS-Rakete

Brabus Rocket GTC Deep Red

Oha, das war mal ein Mercedes-AMG GT S E Performance. War. Denn nachdem Brabus Hand anlegt, mutiert der Open Airler zum Raketen-GT mit 1.000 (System)PS. Name: Brabus Rocket GTC Deep Red.

Schon optisch macht die „Rakete“ einiges (mehr) her. Freilich kein Wunder. Sämtliche sichtbaren Teile bestehen neuerdings aus Kohlefaser. Wobei der Edel-Tuner aus Bottrop auf das Preprag-Verfahren setzt. Statt die Kohlefasern zu pressen, härtet Preprag die mit Harz imprägnierten Carbonmatten unter Druck und Hitze aus.

Viel Carbon & eine rote Beschichtung

Egal, denn nebenbei legen die Brabus-Mannen – logo – extrem Wert auf eine bessere Aerodynamik. Das gilt vor allem für die neuen Schürzen vorn wie hinten, Aeroblades, Seitenwände, Schweller sowie Heckspoiler und Diffusor. Der Clou der Carbon-Teile ist aber deren Beschichtung, die den Boliden in ein sattes Tiefrot hüllen. Wobei der Farbton je nach Lichteinfall variiert.

Die Seitenwände verbreitern den Frischluft-Renner zudem hinten auf satte 198,5 cm. Damit schafft Brabus den nötigen Platz für die neuen Räder. Der Tuner setzt bei diesen auf die hauseigene (und geschmiedete) Monoblock P Platinum Edition samt Zentralverschluss. Vorn misst die Felge 21 Zoll, hinten dagegen 22 Zoll. Das unterstützt die Keilform des Brabus Rocket GTC Deep Red. Apropos: Besohlt ist die Fünfspeichenfelge mit Hochleistungsgummis von Continental. Vorn in 275/35 ZR 21, hinten in 335/25 ZR 22.

Brabus Rocket GTC Deep Red: 1.000 PS

Das Herzstück des Edel-Renners stellt allerdings der Antrieb. Dieser basiert lose auf dem des Mercedes-AMG GT. Allerdings pimpt Brabus den V8-Biturbo von 4,0 auf 4,5 l Hub. So liefert der Achtender 796 PS (585 kW) statt der AMG-typischen 612 PS (450 kW). Dazu kommen noch die zwei E-Motoren auf Vorder- und Hinterachse mit weiteren 204 PS (150 kW). So liegen im Fazit brutale 1.000 System-PS (735) bei noch brutaleren 1.850 Nm an. Wobei Brabus zur Schonung des Materials nur 1.620 Nm freigibt.

Brabus Rocket GTC Deep Red Cockpit

Im Fazit rennt der Brabus Rocket GTC Deep Red jedenfalls in extrem flotten 2,6 Sekunden von null auf Tempo 100. Die 200er-Marke fällt nach 9,5 Sekunden, die 300er nach 23,6 Sekunden. Schluss ist wenig später bei 317 km/h. Die Kraftübertragung erfolgt wie in der Serie über ein 9-Gang-Sportgetriebe, je nach Wahl automatisch oder manuell. Letzteres dann natürlich per Schaltwippen am Lenkrad. Dazu kommt noch Allradantrieb. Sowie eine (erneut hauseigene) Abgasanlage samt aktiver Klappensteuerung, die in mit rotem Sicht-Carbon ummantelten Titan-Endrohren endet.

Der kostet richtig Asche…

Innen stattet der Edel-Tuner den Open-Air-Renner mit einer exklusiven Volllederausstattung aus, abgestimmt auf das Farbkonzept. Muss der Brabus Rocket GTS Deep Red doch mal geschlossen cruisen, verhindert ein schwarzes elektrohydraulisches Stoffverdeck unerwünschte Zugluft.

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Die ganzen Modifizierungen haben schließlich ihren Preis. Satte 830.382 Euro ruft Brabus aus. Gebaut wird die Rakete zudem nur auf Bestellung. Bei dem Preis zugegeben keine Überraschung. Dafür kann der Brabus Rocket GTC Deep Red sogar ein kleines Stück stromern. Dank dem 6,1-kWh-Lithium-Ionen-Akku sind 12 km rein elektrisch drin.

Bilder: Brabus

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