Ferrari Portofino: California-Erbe für IAA 2017

Ferrari Portofino 2018

Ferrari Portofino heißt der neue California. Dem folgt der neue Renner nämlich als Basis-Sportler nach. Wobei vor allem der Name neu scheint. Beim Hardtop bleibt es ebenfalls. Premier ist übrigens die Tage auf der IAA.

Ferrari schickt – nach Ferrari F12 (2017) sowie Ferrari FF (2016) – nun auch seinen California in Rente. Und stellt dafür auf der IAA 2017 (14. bis 24. Sept.) den brandneuen Portofino vor. Optisch ist der nach der gleichnamigen Hafenstadt benannte Renner aber gar nicht mal so neu. Egal, Ferrari hat seinen Einstiegsportler aufgefrischt. Komplett. Wie gehabt bietet das Klappdach-Cabrio Platz für vier. Unter der Haube des Ferrari Portofino grummelt ein V8 Biturbo, der bereits 2014 im California T Einzug hielt. Jetzt aber stemmt der Achtender genau 600 Pferde auf die Hinterräder. Macht plus 40 PS aus wie gehabt 3,9 Litern Hub. Außerdem 760 Nm. Gut, das sind nur fünf Nm mehr. Der Extra-Bums ist jedenfalls neuen Pleueln und Kolben, einem neuem Ansaugsystem sowie einer neuen Software zu verdanken.

Ferrari Portofino: Neuer Renner im bekannten Look

Gepaart ist der doppelt zwangsbeatmete V8 übrigens mit einem automatisierten 7-Gang Getriebe. Ebenfalls schon aus dem California bekannt. Auf der Straße aber ist der neue Ferrari Portofino dann eben doch einen Zacken schneller. In nur 3,5 Sekunden rennt der Italiener von null auf 100. Die Top Speed nennt Ferrari mit über 320 Sachen. Traktion gewährt bei dem rasanten Spurt übrigens jederzeit ein elektronisches Differenzial auf der Hinterachse. Ebenfalls elektronisch funktioniert die Lenkung, die nun jedoch direkter wirkt. Auch das Fahrwerk mit seinen elektronischen Dämpfern ist noch mal neu abgestimmt.

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Und sonst? Der Ferrari Portofino misst 4.586 mm Länge bei 1.938 mm Breite sowie 1.318 mm Höhe. Das Chassis ist komplett neu konstruiert und soll etliche Kilos sparen. Trotzdem mehr Torsionssteifigkeit bieten. Zahlen spuckt Ferrari aber keine heraus. Optisch spendiert die PS-Schmiede aus Maranello dem Portofino einen breiteren Grill sowie nun horizontal gezeichnete LED Scheinwerfer. Gleich daneben gähnen die Lufteinlässe für die Radkästen. Im Heck wandern die Rücklichter weiter nach außen. Das Klappdach ist ebenfalls neu. Und vor allem leichter. Außerdem natürlich während der Fahrt zu öffnen oder zu schließen.

Innen zeigt der Ferrari Portofino einen neuen Touchscreen in 10,2 Zoll und Infotainment. Dazu gibt es ein neues Lenkrad, neue Sitze samt elektrischer Einstellung und (optional) ein Display für den Beifahrer. Dank einem neuen Windabweiser ist zudem die Zugluft um 30 Prozent reduziert. Preise? Marktstart? Gibt’s noch nicht.

Bild: Ferrari

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