Porsche 911 2019 (992): Infos & Plug-in-Hybrid

2019 ist es so weit: Der Neunelfer kommt in neuer Generation. Erste Bilder und Infos gibt es natürlich schon vorab. Zugegeben keine offiziellen, aber immerhin. Fakt ist: Der Porsche 911 2019 (992) kommt als Hybrid.

Porsche 911 2018 (992)

Porsche 991, so kennen 911er-Fans die aktuelle Generation des Neunelf. Doch diese steht seit mittlerweile 2011 im Autohaus. Die Zeit für eine Wachablöse scheint daher mehr als reif. Und tatsächlich ist es 2019 so weit. auto-motor-und-sport.de hat sogar schon zig Infos zur neuen Generation 992. Zum Beispiel einen Hybridantrieb.

Porsche 992: Der neue Neunelfer 2019

Rückblick: 2011 rollte Porsche mit dem 991 die (noch aktuelle) siebte 911er-Generation auf den Markt. 2015 spendierte Porsche seinem Dauerbrenner ein Facelift. 2018 soll nun endlich die neue Generation kommen. Und zwar der Porsche 992. Marktstart ist wohl im (Spät)Sommer 2018. Also zum Modelljahr 2019. Im Test - unter anderem auf der Nordschleife - ist der neue Renner jedenfalls längst. Erlkönig-Bilder gibt es ebenfalls schon einige.

Diese zeigen unter anderem Lufteinlässe unter dem Stoßfänger. Oder einen elektrisch anstellbaren, dreiteiligen Spoiler, der sich deutlich in die Seiten zieht. Apropos Heck: Das Nummernschild sitzt beim Porsche 911 2019 (992) wohl tiefer als bisher. Quasi zwischen den Endrohren. Entsprechend wirkt die Heckschürze wuchtiger. Ob dann allerdings noch fette Endrohre mittig passen - wie bei Porsche 911 GT2 oder Porsche 911 GT3 -, scheint fraglich. Dafür ziert ein LED-Lichtband in 3D die Heckpartie. Im Fazit wirkt der 992 jedenfalls flacher und schlanker als der 991.

Porsche 911 2019: Zwei Plug-in-Hybride

Unter der Haube gibt es ebenfalls Neues. Und zwar einen Plug-in-Hybrid. Tatsächlich rollt die 911er-Generation Nummer sogar mit gleich zwei Plug-in-Hybriden in den Handel. Möglich macht es die Sportwagenplattform von Porsche, auf der später auch Audi R8 sowie Lamborghini Aventador aufbauen.

Die Plug-in-Hybride sollen jedenfalls 30 bis 50 km rein elektrisch fahren. Ein 911er Plug-in-Hybrid ist wohl über dem 911 Carrera positioniert. Die Technik liefert der Porsche Cayenne E-Hybrid. Der zweite Plug-in liegt dagegen auf dem Level des Porsche 911 Turbo. Entsprechend dürfte dieser mehr Power liefern. Kleines Aber: Noch kämpfen die Porsche-Mannen mit Problemen. Vor allem der Akku ist schwierig im Sportler unterzubringen. Außerdem gilt es, das Gewicht des Akkus so tief wie möglich zu halten. Schließlich soll auch der 992 Plug-in ein echter Neunelfer sein.

Apropos: Einem Elektro-911 gibt es nicht. Zumindest nicht mittelfristig. Auch einem Vierzylinder - wie in den 718er-Modellen - schiebt Porsche einen Riegel vor. Stattdessen setzt der Porsche 911 2019 (992) wahrscheinlich auf den aktuellen Boxer mit Turbo und drei Litern Hub. Entsprechend dürfte das Basismodell bereits an die 400 Pferde stemmen. Die S-Modelle runde 450 PS. Die GTler sind ebenfalls Turbo-befeuert. Schade: Manuelle Schaltgetriebe sind im Porsche 992 laut ams Geschichte. Was bleibt, ist der typische Heckantrieb. Außerdem Allrad, S-, GTS- und GT3-Versionen.

Porsche 911 992: digitales Cockpit

Ebenfalls gesetzt im Porsche 922 ist ein digitales Cockpit. Analog bleibt einzig der mittige Drehzahlmesser. Ansonst verschmilzt das Kombiinstrument mit dem (künftig größeren) Screen für das Infotainment. Ähnlich MBUX in der neuen A-Klasse. Neu ist zudem das Lenkrad. Das zeigt auf ersten Bildern drei Speichen, Schaltknöpfe und einen kleinen runden „Pralltopf“ (Mittelteil).

Dazu spendieren die Schwaben noch etliche neue Assistenten. Mehr Komfort und Sicherheit dürften also garantiert sein. Leider Gottes dürfte der 992 damit auch im Gewicht zulegen. Entsprechend wachsen aber vielleicht die Abmessungen des Schwaben.

Bild: Porsche - Quelle: auto-motor-und-sport.de