Reparatur & Diagnose von Steuergeräten: So geht’s

Reparatur & Diagnose von Steuergeräten: So geht’s

Ohne Steuergerät funktioniert kein Auto. Ob Motor, Getriebe, ABS, ESP oder Komfortfeatures, die Module steuern quasi alles. Ein Defekt ist daher nicht ohne. Immerhin: Eine Reparatur ist billiger als ein Neuteil.

Was aber ist ein Steuergerät überhaupt? Die kleinen Bauteile – im Fachjargon Electronic Control Unit (ECU) – sind im Grunde nicht anderes als elektronische Gehirne. Die Steuermodule machen dabei genau das, was der Name nahelegt: etwas steuern. Zum Beispiel den Motor. Tatsächlich ist das Motorsteuergerät wohl das wichtigste ECU im Auto überhaupt. Ob Zündung, Einspritzung, Turboaufladung, Abgasreinigung: Das Modul gibt die exakten Parameter vor.

Wozu dienen Steuermodule im Auto?

Wobei Steuergeräte weit mehr Aufgaben übernehmen als „nur“ die Steuerung des Motors. So steuern die Bauteile auch

  • Assistenten wie ABS, ESP und Airbags,
  • Tacho und Kombiinstrumente oder
  • Komfortfeatures wie Klima, Licht, Zentralverriegelung

Außerdem sorgen die Module für die nötige Vernetzung zwischen den einzelnen Systemen. Etwa zur Koordinierung eines automatischen Getriebes oder Tempomaten. Davon ab ermöglichen Steuergeräte die Überwachung, somit die Diagnose der Systeme. Entsprechend kann eine Fachwerkstatt durch das Auslesen solcher Daten schneller Probleme erkennen.

Heißt im Fazit: Die Steuermodule gelten als extrem wichtige Bauteile in modernen Autos. Was aber, wenn ein solches Bauteil defekt ist? Ein Neuteil ist teuer und kostet je nach Marke und Modell schnell mal über 1.000 Euro. Eine deutlich billigere Alternative ist dagegen die Reparatur & Diagnose von Steuergeräten.

Reparatur & Diagnose von Steuergeräten

Tatsächlich kostet eine solche Reparatur nur zwischen 200 bis 400 Euro. Der Preisunterschied zu einem fabrikfrischen Neuteil ist damit mehr als deutlich.

Und wann lohnt die Reparatur eines Steuergeräts? Einfache Antwort: Vor allem bei typischen Problemen wie

  • Fehlermeldungen in der Instrumentenanzeige
  • Aufblinken der Warnleuchten für ABS/ESP
  • Fehlstart des Motors bzw. Abschaltung des Motors bei der Fahrt
  • Fehlfunktionen im Getriebe
  • Ausfall diverser elektrischer Funktionen
  • Probleme zwischen einzelnen Steuermodulen

In diesen Fällen ist eine Reparatur meist die bessere, weil günstigere Alternative. Wobei die Reparatur von Steuergeräten in der Regel nur zwei Werktage dauert. Entsprechend ist das Fahrzeug schnell wieder fahrbereit bzw. Sicherheit oder Komfort erneut gewährleistet. Apropos Gewährleistung: Auch bei einer Reparatur muss eine Werkstatt laut Gesetz eine Garantie von zwei Jahren (24 Monate) versprechen.

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