Kompromisslos sowie vollelektrisch: Das ist der brandneue Dodge Charger 2026. Tatsächlich gilt der Sportler als das erste vollelektrische Muscle Car der Welt. Wobei die Neuauflage auch konventionell erhältlich ist.
Dodge rollt den neuen Charger endlich zum Händler – in Europa. Der Clou: Den Ami gibt es nicht nur als Limousine (Viertürer) und Coupé (Zweitürer), sondern zudem mit Verbrenner und E-Antrieb.
Gen8 mit Benziner oder Elektromotor
Die mittlerweile achte Generation des Charger ist in den USA jedenfalls schon seit 2024 zu haben. Als Basis dient der Oberen Mittelklasse die STLA Large Plattform aus dem Stellantis-Regal. Diese erlaubt neben einem konventionellen Sechszylinder auch einen vollelektrischen Antrieb.
Der Hurricane getaufte Reihensechszylinder ist aus dem Jeep Wagoneer L bekannt. Dieser mobilisiert im Charger Sixpack aus drei Litern Hub via Biturbo 420 (R/T) oder sogar 550 PS (Scat Pack). Damit rennt der Charger in 4,6 respektive 3,9 Sekunden von null auf 96 km/h. Die Viertelmeile ist in 12,9 bzw. 12,2 Sekunden absolviert. Standard ist in beiden Versionen Allrad. Cooles Detail: Die Momente sind per Knopfdruck zu 100 Prozent auf die Hinterräder umgeleitet. Dazu spendiert Dodge eine Launch Control mit fünf Stufen und ein Line Lock für kontrollierte Burnouts.
Die E-Version nennt Dodge wiederum Charger Daytona. Auch diesen gibt es als R/T sowie Scat Pack. Der R/T liefert 400 kW/536 PS, der Scat Pack 500 kW/670 PS. So rennt das (O-Ton Dodge) „erste vollelektrische Muscle Car der Welt“ in 4,2 bzw. 3,3 Sekunden von null auf Tempo 96. Die Quarter Mile ist in 12,4 bzw. 11,5 Sekunden erledigt. Beiden Modellen ist wieder Allrad – dank E-Modul auf Vorder- und Hinterachse – sowie ein Akku mit 100,5 kWh gemein. Laden ist mittels der 400-Volt-Architektur mit bis zu 350 kW möglich. So ist die Batterie per DC „in rund 27 Minuten von 20 auf 80 Prozent“ geladen. Schon zehn Minuten reichen für bis zu 110 km.
Dodge Charger 2026: E-Version heißt Daytona
Ansonsten setzt die Elektrovariante auch optisch Akzente. Zum Beispiel mit dem R-Wing-Luftkanal an der Front und dem beleuchteten Fratzog-Logo. Über eine Taste am Lenkrad ist zudem der PowerShot aktiviert – und 40 zusätzliche PS. Für den Daytona Scat Pack steht außerdem ein spezielles (und optionales) Track Package parat. Inhalt: Brembo-Bremsscheiben in 16 Zoll, rote Bremssättel, 20-Zoll-Räder (305 vorn, 325 hinten), ein adaptives Fahrwerk sowie der Drive eXperience Recorder.

Wobei jeder Antrieb zahlreiche Performance-Technologien mitbringt. Mehrere Fahrmodi passen typische Parameter wie Gas, Lenkung und Dynamik an unterschiedliche Anforderungen an. Darunter: zusätzliche Race-Modi und Track-Programme für maximale Performance. Der Drive Experience Recorder erlaubt die Aufzeichnung und Analyse von Drag-Race- und Rundstreckenfahrten.
Preise in Europa starten bei 66.000 Euro
Bestellungen in Europa sind ab sofort über den offiziellen Dodge-Importeur KWA möglich – sowie ab 66.000 Euro. Erhältlich sind eine speziell für Europa abgestimmte Konfiguration zum Marktstart sowie eine Plus-Ausstattung. Diese sind sowohl für die R/T- wie auch Scat Pack-Modelle des Dodge Charger 2026 verfügbar.
Zur Serie der Plus-Linie gehören:
- 20-Zöller mit Ganzjahresreifen
- elektrisch verstellbare Vordersitze
- beleuchtete Türgriffe und Dodge Welcome Light
- eine Ambientebeleuchtung mit 64 Farben
- Premium-LED-Scheinwerfer und durchgehende LED-Lichtsignatur
- eine induktive Ladestation für Smartphones
- digitale Instrumente in 16 Zoll
- 360-Grad-Kamera mit Bordsteinansicht
- Head-Up-Display

Optional zu haben ist zudem ein spezielles lacktop-Paket mit dunklen Felgen, dunklen Emblemen und Endrohren. Außerdem Features wie
- Panorama-Glasdach
- Alpine Pro Audiosystem mit 18 Lautsprechern
- High-Back-Performance-Sitze
- Sitze in Demonic Red
Ebenfalls generell Serie: das Dodge-Konnektivitätssystem I-DUV. Dieses erlaubt unter anderem die Fahrzeugüberwachung in Echtzeit, Geofencing, Diebstahlerkennung sowie spezielle Ladefunktionen für Elektrofahrzeuge. Dazu kommen moderne Assistenten wie Totwinkelüberwachung, Verkehrszeichenerkennung, Müdigkeitserkennung und automatisches Notbremssystem.
Die ersten Modelle des Dodge Charger 2026 will der Hersteller ab September ausliefern.
Bilder: Dodge / Stellantis