Gemballa GT: Neuer Renner auf McLaren 650S Basis

Gemballa GT 2016

Auf der Top Marques (14. bis 17. April) in Monaco zeigt Edeltuner Gemballa gerade seinen brandneuen GT Renner, der einst ein McLaren 650S war. Die Leonberger verpassen dem Briten ein paar neue Teile, neue Räder und mehr PS.

Wie versprochen präsentiert Gemballa auf der aktuellen Top Marques seinen GT auf Basis des McLaren 650S. Zuerst bekommt der Sportwagen ein neues Aero-Kit, dass aus einem Satz neuer Seitenschweller sowie einer neuen Heckschürze samt integriertem Diffusor besteht. Die Teile bestehen allesamt aus Carbon und garantieren dem Sportwagen nicht nur mehr Optik, sondern vor allem zusätzlichen Abtrieb für erhöhte Kurvengeschwindigkeiten.

Mehr Abtrieb, mehr Leistung: Gemballa zeigt GT

Danach schraubt der Tuner seinem Gemballa GT das Schmiederad GForged-one an, das in 20 (VA) und 21 Zoll (HA) sowie in Gunmetal, Black Magic oder mit diamondcut-finish angeboten wird. Besohlt sind die Felgen mit 245er Gummis vorn und sogar 305ern hinten. Um den Schlappen gegenüber den Serienrädern mehr oder vielmehr überhaupt ausreichend Platz zu bieten, verbaut Gemballa an der Vorderachse noch modifizierte Innenradläufe aus Sichtcarbon.

Schon wagt sich der Fahrzeugveredler an den im McLaren 650S verbauten Biturbo-V8 mit 3,8 Litern. Nach einem Softwareupdate brüllt der Achtender ohne großen Aufwand 670 PS (493 kW) bei 728 Nm aus seinen bibbernden Endrohren, somit immerhin 20 Pferdchen (15 kW) und 50 Nm mehr als im regulären Serienmodell. Zuletzt wertet Gemballa das Interieur des GT auf, wozu die Leonberger auf typische Ideen von Fußmatten bis zur individuell gefertigten Komplettlederausstattung setzen. Kosten soll der Umbau zum Gemballa GT (ohne Interieur) 33.900 Euro, was beim Preis des Basismodells McLaren 650S (230.000 Euro) wohl kaum auffällt.

Bild: MotorContent.DE/Gemballa