Dodge Viper ACR: Giftschlange für die Rennstrecke

Dodge Viper ACR 2015

Schon 2012 brachte Dodge beziehungsweise SRT die neue Viper in den Handel, nun legen die Amerikaner nach. Mit der Viper ACR zielt Chrysler auf die Chevrolet Corvette Z06 und präsentiert einen Rennwagen mit Straßenzulassung.

2012 rollte Chrysler mit der Dodge Viper SRT die dritte Generation seines rassigen Sportler in den Handel, dessen Verkaufszahlen allerdings eher nach unten zeigen. Trotzdem (oder eben deswegen) legt Chrysler nun nach und bringt mit der Viper ACR 2015 ein Sondermodell auf den Markt, das als Rennwagen mit Straßenzulassung ausgelegt ist.

Viel Carbon und Power satt: Dodge Viper ACR 2015

Schon optisch zeigt die Viper ACR ihre Ambitionen und begeistert mit einem Carbon-Kit, dass den Sportler von Front bis Heck neu einkleidet. Unter der Haube rüstet Dodge ebenfalls nach: Der bekannte 8,4-Liter-V10 bleibt der Viper ACR zwar erhalten, wird aber um fünf Pferdchen und somit von 649 auf nun 654 PS „hochgezüchtet“. Das maximale Drehmoment des Zehnzylinder beträgt wie gehabt 814 Nm. Mit den Werten jedenfalls ist die Viper ACR auf einem Level mit der Corvette Z06, die auf 659 PS und 881 Nm kommt.

Dodge Viper ACR 2015

Übrigens setzt die Viper ACR 2015 auch auf deutsche Gene, nämlich mit dem (verstellbaren) Bilstein-Fahrwerk. Die Carbon-Keramik-Bremsanlage stellt Brembo (Italien), die Hochleistungsreifen Kumho (Japan). Der V10 ist mit einem manuellen 6-Gang-Getriebe kombiniert, Automatik wird nicht angeboten. Gebaut wird der von der Motorsportsparte Street and Racing Technology (SRT) zusammen mit einigen Rennteams aus der ALMS und der United SportsCar Championship entwickelte Rennwagen ab dem dritten Quartal 2015, Preise sind noch keine bekannt.

Bilder: Dodge/Chrysler

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