Zwei Rekorde: Gemballa GTP 720 flotter als GTP 700

Gemballa GTP 720

Schon mit dem GTP 700 veredelte Gemballa den Porsche Panamera zum Power-Renner, der im italienischen Nardo prompt zum Rekord raste. Nun legt der Tuner noch mal nach und knackt mit dem GTP 720 zwei weitere Rekorde!

Die schnellste Beschleunigung seiner Klasse, so vollmundig preist Gemballa seinen neuen GTP 720. Der stellt quasi eine nochmals verbesserte Version des Gemballa GTP 700, welcher anno 2013 auf 338 km/h beschleunigte. Mit dem GTP 720 legt Gemballa tatsächlich noch eine Schippe drauf, 720 PS (530 kW) brennt der gepimpte Panamera in die Bahn - und stellt damit gleich zwei neue Rekorde auf.

Panamera: Zwei Rekorde für Gemballa GTP 720

Dank entsprechender Reifenzulassung rennt der Gemballa GTP 720 auf bis zu 340 km/h (abgeregelt), seine wahren Werte zeigt der Gemballa Panamera aber in Beschleunigung und Rundenzeit. Bei dem Test einer Zeitschrift auf einem abgesperrten Flughafen schaffte der GTP 720 den Sprint von null auf Tempo 100 in nur 3,2 Sekunden. Damit ist der GTP 720 nicht nur schneller als offiziell angegeben - Gemballa nennt 3,3 Sekunden -, sondern rast obendrein zu einem neuen Beschleunigungsrekord für straßenzugelassene Viertürer dieser Gewichtsklasse (ca. 2,3 Tonnen). Kleine Randnotiz: Der Porsche Panamera benötigt 4,2 Sekunden.

Gemballa GTP 720

Beim Sprint von null auf 200 km/h ist der GTP 720 sogar noch deutlicher vorn und braucht nur 9,7 Sekunden (-3 s). Richtig brachial wird es aber erst beim Spurt von null auf Tempo 300, wo der Gemballa GTP 720 mit 26,4 Sekunden die Zeit der Serienversion mehr als halbieren und um 33,6 Sekunden (!) unterbieten kann. Den Sachsenring umrundete der GTP 720 schließlich in nur 1:37,08 Minuten, was den zweiten Rekord bedeutet.

CEO Andreas Schwarz:

„Maßgeblich verantwortlich für die exzellente Performance sind nicht die PS allein, sondern vor allem das um 255 Nm erhöhte Drehmoment, welches in einem breiten Drehzahlbereich zur Verfügung steht.“

Bilder: Gemballa